Neuer Versuch einer alten auf die Wahrheit der Thatsachen gegründeten Philosophie der Geschichte

Front Cover
J.G. Cotta, 1856 - History - 168 pages
0 Reviews
Reviews aren't verified, but Google checks for and removes fake content when it's identified
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Popular passages

Page 70 - Celui qui ose entreprendre d'instituer un peuple doit se sentir en état de changer pour ainsi dire la nature humaine , de transformer chaque individu, qui par lui-même est un tout parfait et solitaire , en partie d'un plus grand tout dont cet individu reçoive en quelque sorte sa vie et son être...
Page 114 - Um noch über das Belehren, wie die Welt sein soll, ein Wort zu sagen, so kommt dazu ohnehin die Philosophie immer zu spät. Als der Gedanke der Welt erscheint sie erst in der Zeit, nachdem die Wirklichkeit ihren Bildungsprozeß vollendet und sich fertig gemacht hat.
Page 129 - Ganz er selbst sein darf Jeder nur so lange er allein ist: wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit: denn nur wann man allein ist, ist man frei.
Page 17 - Ausdruck o viäg iov dr&Qainov nichts anderes sagen wolle, als er sei jener Menschensohn welchen der Prophet Daniel in der berühmten Vision 7, 13 als den künftigen Messias vorherverkündigt habe: »ich bin der Mensch von dem Daniel spricht.« Ich halte diese Erklärung für falsch, sprachlich und psychologisch : ersteres darum weil bei Daniel gar nicht Rede ist von dem Sohne des Menschen , sondern es dort nur heisst : es kam einer in den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn...
Page 30 - So wenigstens war es in Griechenland und in Rom, und ich fürchte es ist auch bei uns so. Je mehr ein Mensch aus dem Becher der Welt trinkt, desto mehr saugt er von ihrem Gifte ein; je älter er wird und je mehr er in allem mit Selbstbewusstsein handelt...
Page 130 - Alles Werden in der Natur, vorzüglich aber das organische und lebendige, entzieht sich unsrer Beobachtung-. Wie genau wir die vorbereitenden Zustände erforschen mögen, so befindet sich zwischen dem letzten und der Erscheinung immer die Kluft, welche das Etwas vom Nichts trennt; und ebenso ist es bei dem Momente des Aufhörens.
Page 87 - Comme , avant d'élever un grand édifice , l'architecte observe et sonde le sol pour voir s'il en peut soutenir le poids, le sage instituteur ne commence pas par rédiger de bonnes lois en ellesmêmes , mais il examine auparavant si le peuple auquel il les destine est propre à les supporter.
Page 162 - Sterbenden nicht verlässt 312 — dass die bisher abgewickelte Geschichte unseres Erdtheiles nur ein Theil der ihm beschiedenen Gesammtentwicklung sei, und dass jedenfalls, wie jedes relativ Lezte das Endergebnis des Vorhergehenden und zugleich der Anfang einer neuen Entwicklung ist, aus der Auflösung der bisherigen Zustände Europas, sei es hier oder jenseits des atlantischen Oceans aus europaeischen Elementen, zulezt noch neue und bessere Zustände hervorgehen werden.
Page 83 - Aeußerste ihm nahe tritt, Der hohle Schein es nicht mehr thut, da fällt Es in die starken Hände der Natur, Des Riesengeistes, der nur sich gehorcht, Nichts von Verträgen weiß, und nur auf ihre Bedingung, nicht auf seine, mit ihm handelt. Wallenstein. Wahr ist's! sie sehn mich immer, wie ich bin; Ich hab...
Page 115 - Volksreligion auftraten 22U : es kann dieses merkwürdige Zusammentreffen nur in der inneren substanziellen Einheit des menschheitlichen Lebens und des Völkerlebens, nur in einer gemeinsamen alle Völker bewegenden Schwingung des menschheitlichen Gesammtlebens seinen Grund haben, nicht in der besonderen Effervescenz eines Volksgeistes.

Bibliographic information